Ortsverein Erdmannhausen


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Blutspendenaktion am 13. Juli 2007 

Bei der Blutspendenaktion am Freitag, 13. Juli 2007 waren 133 Blutspenderinnen und Blutspender dem Aufruf des DRK Erdmannhausen gefolgt und erschienen zur Blutspende.

Davon waren erneut  15 Erstspender zu verzeichnen, was sehr erfreulich ist.

Wir bedanken uns bei allen, die sich die Zeit genommen haben, ihren Beitrag für eine gute Sache zu leisten. Unser Dank gilt auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die wieder für einen reibungslosen Ablauf der Aktion gesorgt haben.

Wie immer ging es in harmonischer Athmosphäre entspannt zu…

Das Buffet fand wieder einmal sehr großen Anklang und es gab großes Lob für die Küche.

In diesem Jahr findet in Erdmannhausen noch 1 weitere Blutspendenaktion statt, und zwar am:                           9. November 2007 – Beginn 15:30 Uhr

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 Übung der 1. Einsatzeinheit des DRK Kreisverbandes Ludwigsburg

Freitag, 15. Juni 2007: Es regnet an diesem Nachmittag. Gegen 17.45 Uhr wird die 1. Einsatzeinheit des DRK Ludwigsburg von der Rettungsleitstelle über Funkmeldeempfänger alarmiert. Das kam nicht überraschend, denn es handelte sich um eine Übung, die jedoch von allen Beteiligten wie ein Ernstfall behandelt wurde. 

Die 1, Einsatzeinheit besteht aus Gruppen der DRK-Bereitschaften aus LB-Eglosheim, Kornwestheim, Erdmannhausen, Freiberg und Ingersheim. Treffpunit ist ein Parkplatz in Ludwigsburg. 

Die Einsatzeinheit unter der Leitung von Zugführer Robert Bauer (DRK Erdmannhausen)  erhält den Einsatzauftrag in Freiberg einen so genannten „Behandlungsplatz 25“ zu errichten und möglichst schnell in Betrieb zu nehmen.

Ein Behandlungsplatz (Abkürzung BHP) ist eine Einrichtung mit einer vorgegebenen Struktur, an der Verletzte und/oder Erkrankte notfallmedizinisch versorgt werden. Von dort erfolgt ggf. der Transport in weiterführende medizinische Versorgungseinrichtungen. Ein Behandlungsplatz wird immer dann benötigt, wenn vor Ort weitere medizinische Maßnahmen notwendig sind, um die Transportstabilität von Patienten herzustellen, aber nicht ausreichend Rettungsmittel zur Verfügung stehen (Massenanfall von Verletzten, Katastrophen). Ein Behandlungsplatz kann auch vorsorglich im Rahmen von Sanitätswachdiensten bei Veranstaltungen aufgebaut werden.

Am Behandlungsplatz sind Sanitäter verschiedener Qualifikationsstufen, Rettungsfachpersonal (z.B. Rettungsassistenten und Rettungssanitäter) sowie Notärzte tätig, außerdem Helfer zur Registrierung, für Tragehilfe oder Technik (z.B. Beleuchtung).

Als Behandlungsplatz werden vorzugsweise feste Gebäude oder Sanitätszelte bzw. Container verwendet. Im Ausnahmefall ist auch die Errichtung eines Behandlungsplatzes unter freiem Himmel ohne Witterungsschutz machbar. Der Behandlungsplatz sollte so nah wie möglich am Schadensgebiet stehen, aber nicht selbst einer Gefährdung ausgesetzt werden. Bei der Standortwahl ist die Nähe zum Einsatzort, die mögliche Gefährdung durch plötzliche Lageänderungen, die Erreichbarkeit mit regulären straßengebundenen Rettungsmitteln und die Eignung des Standortes abzuwägen.

Die Kapazität eines Behandlungsplatzes ist je nach Lage unterschiedlich, übliche Größen sind für 25 Patienten oder 50-100 Patienten (pro Zeiteinheit, meist Stunde) geeignet. Man spricht dann von einem BHP25, BHP50, etc. 

Bei besagter Übung wurde  die Einheit durch Kräfte des Rettungsdienstes unterstützt, die mit 2 Fahrzeugen vor Ort sind. 

Mit einer Fahrzeugkolonne aus 12 Fahrzeugen machte sich die Einheit auf den Weg nach Freiberg und führte den Auftrag aus. Um 19.45 Uhr konnte der Behandlungsplatz die ersten „Verletzten“ aufnehmen.

 Was dieses Mal noch Übung ist, kann beim nächsten Mal schon Realität sein. Seit der Fußballweltmeisterschaft im vergangenen Jahr gehört die Errichtung und Betreibung eines Behandlungsplatzes zu den Aufgaben von Einsatzeinheiten.

 Ausbildungsmittelpunkt der 1. Einsatzeinheit Ludwigsburg war in diesem Jahr der Behandlungsplatz 25. Anfang des Jahres wurde in einer ersten Zugausbildung ein Behandlungsplatz 25 im Maßstab 1 : 25 von den Gruppen naturgetreu am grünen Tisch aufgebaut. Danach machten sich die Gruppenführer an die Planung, wie der Ablauf im Einsatzfall sein kann, bevor im April das theoretisch gelernte ein erstes Mal in die Praxis umgesetzt wurde. 

Nun war es soweit, dass unter Einsatzbedingungen der Behandlungsplatz aufgebaut wurde und ein Probebetrieb stattfand. 

Zugführer Robert Bauer ist mit der Leistung seiner Männer und Frauen zufrieden. 

 Jeder packt mit an…nur so wird ein optimales Ergebnis erzielt !